Forschungsprojekt

Darstellung des Forschungsprojektes - Konzeption im Jahre 2009:

Im Frühjahr 2009 hat der Förderkreis sich dafür ausgesprochen, ein Forschungsprojekt zu unserem Antwerpener Schnitzaltar in Gang zu setzen.
Seit vielen Jahren wurden Daten und Fakten zu dem Altar angenommen, für deren Richtigkeit bisher keine Bestätigung in Form von schriftlichen Unterlagen zu bekommen war.

Im Förderkreis wurden der Inhalt und das Ziel des Forschungsprojektes wie folgt definiert:
Das Retabel in unserer Altstädter Nicolaikirche gehört zum Besten, was Antwerpener Bildschnitzer und Maler im frühen 16. Jahrhundert geschaffen haben, und seine originale Substanz ist bis heute weitgehend erhalten. Die Künstler der Antwerpener St. Lukasgilde exportierten zu dieser Zeit ihre Werke in fast alle europäischen Länder vom Baltikum bis nach Spanien. Nur wenige davon sind so erhalten wie unser Bielefelder Retabel.
Weil wir zu wenig über seine Geschichte und seinen Weg nach Bielefeld wissen, soll uns dieses Forschungsprojekt Antworten geben.
Seine besondere Qualität ermöglicht darüber hinaus umfassende Grundlagenstudien für künftige Arbeiten an den bisher wenig erforschten Antwerpener Werken.
Das Projekt soll unter zwei Leitfragen stehen: Wer waren die Stifter bzw. Auftraggeber für das spätgotische Kunstwerk? Wer waren die Antwerpener Bildschnitzer und Tafelmaler, die dieses Werk für Bielefeld schufen? Die geplante Forschung hat einen interdisziplinären Ansatz und wird Ergebnisse aus unterschiedlichen Perspektiven gewährleisten. Historiker, Theologen, Kunsthistoriker und Restauratoren beleuchten alle Aspekte vom Kunsthandwerk bis zur Geistesgeschichte, wobei speziell regionalhistorische Gesichtspunkte und theologische Bezüge eine besondere Rolle spielen.

Für das Projekt konnten bereits namhafte Fachwissenschaftler gewonnen werden.
Da ein erheblicher finanzieller Aufwand nötig ist, der die Mittel des Förderkreises weit überschreitet, wenden wir uns an die Öffentlichkeit mit der Bitte um Unterstützung.
Die lokale Presse hat das Projekt ebenfalls veröffentlicht.

Zugehörige Presseartikel

Artikel im Westfalenblatt vom 07.10.2009

wb07.10.2009a.pdf [349 KB]   wb07.10.2009B.pdf [552 KB]  


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.10.2009

NW07.10.2009.pdf [673 KB]  



Exkursion 2011
Forschungsarbeit